Über uns

...oder warum Segler manchmal Truck fahren…

Wer nicht träumt, der lebt nicht…..
 Zumindest ist das unsere Meinung. 

Wir sind gerne in der Natur, erleben gerne die Welt da draussen und sind auch neugierig auf diesen großen Erdball und seine Vielfalt. Die meisten unserer Hobbies spielen sich draußen in der Natur ab – und haben ganz oft mit dem Wind zu tun:

Peter ist da ganz narrisch: Fliegen!

In so viel Variationen wie möglich: Gleitschirm, Ultraleicht, Cessna, Drachen und diesen dann teils auch elektisch angetrieben – bis hin zum Umbau eines kleinen Flugzeugs mit Verbrennermotor zum Elektroflieger. (Wer da mehr wissen möchte, der möge mal auf Facebook nach „Stratos 300 Electric“ schauen).
Ich bin da nicht ganz so wild. Ja, ich lasse mich gerne herumfliegen – am liebsten in den Urlaub. Gleitschirmfliegen habe ich auch mal … na ja – versucht anzufangen. Aber dazu musste man Sonntagsmorgens um 6:00Uhr, voll angerödelt auf einem Hügel hocken und auf den passenden Wind warten. Und wenn es dann mal so weit ist, brüllt der Fluglehrer nur: Laufen! Laufen! Laufen! – Bei aller Liebe – aber das war nicht meins.

Anders war es schon beim Fallschirmsprigen!

Das war sofort mein Ding! Peter witterte da eine Chance und es kam die Frage: Bock, das mal richtig zu lernen? – Klar!!!

Gesagt, getan. Wir haben unsere Fallschirmsprung-Lizenz gemacht und jeder von uns hat knapp über 400 Sprünge. In Ampfing, Leutkirch, Frankreich, Arizona, Udine, Portugal etc. Wo es ging, haben wir uns aus dem Flieger geschmissen. Natürlich Freefly – so richtig Spielen mit dem Windwiderstand – einfach nur geil!!!!! Leider ist meine Halswirbelsäule bzw. sind die Bandscheiben scheinbar etwas zart besaitet. Jedenfalls habe ich nach meiner ersten OP an der HWS die Springerei schweren Herzens an den Nagel gehängt. In der „Reha-Zeit“ ging es bei uns mit dem Segeln los. In Peters Familie war das Thema Segeln immer vorhanden. Mich hat er dann mal mitgenommen. Auf den Chiemsee.

Segeln – voll öde! Bis….

Voll öde! Langsames rumgeschaukele und sonst nix los. Echt nicht!!! Aber dann kam zum Abend hin Wind auf. Plötzlich ging was und mit aller Kraft musste die Pinne gehalten werden und das Boot hatte ne gescheite Schräglage…….sooooo ist es gut. Das war dann doch mein Ding. Das Thema Segeln nahm dann im Laufe der Jahre immer größere Ausmaße bei uns an – und so war es lange unser Traum, einmal (mindestens) um die Welt zu segeln

Nur manchmal müssen Träume über Jahre geträumt werden und in der Zwischenzeit verändern sich die Lebensumstände. So gehört zu unserem Leben seit 2016 die kleine Phoebe dazu. Und obwohl sie wirklich brav ist und viel mitmacht – so ist das Leben auf dem Schiff für einen Hund nicht optimal.

……flexibel Träumen ist manchmal angesagt

 Wir sind beide Campingkinder und urlaubstechnisch im Zelt oder Wohnwagen „groß geworden“.​

Seit 1994 sind wir zusammen und unser erster Urlaub ging in ein Hotel mit allem Schnickschnack: Animation…..lange Hose am Abend im Restaurant etc. Ich weiß es nicht mehr – entweder schon im Urlaub oder danach – haben wir uns gegenseitig gestanden, dass wir das so gar nicht brauchen. Seit dem sind wir nur noch in Hotelanlagen zu finden, wenn es um das Thema Tauchen geht. 

Ansonsten sind wir lieber irgendwie  – also zulande oder zuwasser – unterwegs.​ Phoebe ist nur ein Grund, warum es doch nicht zum Segeln kam. Ich (Gudrun) muss gestehen, dass ich leidenschaftlich gerne auf einem Segelschiff bin. Jedoch macht es mir manchmal auch Angst. Wenn man im Sturm spürt, dass das Schiff im Griff der Naturgewalten ist und man nur noch zusieht, dass nichts passiert…..Mir sind in meinem Leben noch nie so die Kniescheiben vor Angst geflattert, wie beim Segeln. 

Mit einem Truck suchst du dir einen möglichst geschützten Platz oder bleibst im schlimmsten Fall einfach stehen. Mit einem Schiff geht das nicht!

Und:
Land & Leute sehen und erleben! Mit dem Schiff liegt man in Buchten oder in Häfen. Wir sind nicht die, die das Schiff dann für Tage irgendwo liegen lassen um dann einen Trip ins Landesinnere zu machen – um eben mehr zu sehen als nur die Küste.​

Ergo:
Ein Wohnmobil sollte her!
Und als doch mittlerweile recht eigentbrötlerisch angehauchte Wesen wollen wir nicht von Campingplatz zu Campingplatz…..sondern dort „unseren Anker werfen“, wo es uns gefällt.
Unabhängig von Toilettenhäuschen und Sanitärgebäuden….

Also sollte das Wohnmobil etwas „kräftiger“ sein – und das sind nun mal Expeditionsmobile – kurz ExMo. Mehr unter MAN Truck

Wir haben eine Weile gesucht und wurden in Frankreich fündig. Im ganzen Entscheidungsprozess wurde „der Truck vom Franzosen“ einfach zu „Frenchi“.