Reiseberichte Spanienreise 2021

Donostia-San Sebastiàn

2.-4.10.2021

Von naiven Reisenden, ungeduldigen Parkautomaten und einem chilligen Getümmel

Was sind wir doch für Dööösköppe! Jaaaaa – am Samstagabend finden wir mit unserer Riesenkutsche direkt im Zentrum an der Küste einen Stellplatz! Hahahahah!

Aber dass die Stadt so ein Gewimmel ist, damit hatten wir nun wahrlich nicht gerechnet. Wir quetschten und ergebnislos durch den Verkehr und fanden an einer belebten Straße einen Stellplatz. Etwas später wanderten wir doch in eine Wohngegend und standen rotzfrech über mehrere Parkplätze.

In der Nacht kam der angesagte Regen und wir machten uns dann am Sonntagmorgen wieder auf den Weg zum angestrebten Stellplatz.

Wir fuhren also an die gewünschte Stelle und fanden tatsächlich auch einen Platz. Und einen Parkautomaten. Peter mühte sich eine Weile mit dem Automaten rum und gab auf. Nur in baskischer Sprache und wenn man sich damit ein klein wenig beschäftigt, dann weiß man, dass diese gefühlt vergleichbar ist mit russischem Skrabble. Keine Chance der Interprätation! Also bin ich hin. Meine Spanischkenntnisse sind etwas besser als Peters. Vielleicht klappt es bei mir.

Also wackelte ich los, kurze Hose, Sandalen, Regenjacke, Regenschirm, Kleingeld, Handy mit Google-Übersetzer und Lesebrille!

Hatte ich erwähnt, dass es regnet? Also richtig!? Und recht stürmisch ist es also auch. Mit flatternder Kaputze und rockendem Schirm mühte ich mich jetzt mit einem ungeduldigen Parkautomaten ab. Ungeduldig, denn wenn ich nicht innerhalb von 15 Sekunden einen Knopf drückte, schaltete alles wieder ab. Ok. Ich sehe eine Taste für Catalan. Die drücke ich, denn Catalan ist noch besser für mich verständlich als Baskisch. Und siehe da, darunter tauchte dann auch eine Taste für Englisch auf.

Ich tippte mich durch eine gänzlich andere Logik als bei den heimatlichen Parkautomaten, versenkte einige Euros im Gerät, sah eine kurze Meldung, dass bis 14:30 Uhr bezahlt sei, das Maximum erreicht sei und dann ging er wieder aus. Keine Quittung. Hm. Ich hatte mein Kennzeichen eingegeben. Hoffentlich richtig. Aber das war es dann auch. Ich hoffe mal, dass das ausreicht.

Es regenete ohne Unterlass und ich konnte Peter dazu begeistern, dass er im La Viña für uns den bekannten burned Cheesecake kaufte. Wir hatten bei unseren Nachbarn so einen Käsekuchen mal gegessen und ich muss gestehen: ein oraler Orgasmus! Mal soooo richig lecker und schlönzig. Und, lieber Rudi: deiner war tatsächlich leckerer, als der Originale. Ins Fresskoma sind wir aber nach beiden Kuchen gefallen 🙂

Am nächsten Morgen schien dann endlich die Sonne. nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf in die Stadt. Wir mögen es sehr, uns mit Sightseeing Bussen durch die Stadt fahren zu lassen und mit einem Mini-Hund ist das in der Regel überhaupt kein Problem.

Donostia (Baskisch) San Sebastian (für alle anderen auf der Welt) hat uns sehr gut gefallen. Es ist eine hübsche kleine Stadt die sehr an ein Seebad erinnert und wirklich voll mit Menschen ist. Jedoch schwingt dennoch irgendwie eine chillige Gelassenheit durch die Menschen, so dass wir es nicht als nerviges Gewimmel empfinden und den Ort wirklich geniessen.

Wir würden jedem einen Abstecher in den Ort empfehlen.

Nur, vielleicht nicht gerade an einem Samstagabend mit dickem Fahrzeug 🙂

1 Kommentar zu “Donostia-San Sebastiàn

  1. Das sieht ja alles mega klasse aus. Viel Freude noch

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