über Frankreich ans Nordkapp Reiseberichte

Å am Morgen – Reine am Abend

Gestern sind wir im Dunklen von der Fähre und noch wenige Kilometer gefahren – bis zum Ort namens Å. Viel haben wir nicht gesehen von unserer Umgebung. Nur hin und wieder zog ein Fischaroma um uns herum. Auf dem Parkplatz fanden sich die beiden Deutschen wieder, mit denen wir beim Warten auf die Fähre in Bodø schon kurz ins Gespräch kamen. Sehr zur „Freude“ von Phoebe sind die beiden mit einer Katze unterwegs.

Die Nacht war zum Teil richtig stürmisch. Es hat so heftig geschaukelt und gewippt, wie noch nie! Dazu haben wir es auch immer wieder hageln gehört, so dass wir am Morgen schon mit knietiefem Schnee gerechnet hatten. Aber..

Nach dem Frühstück haben wir uns dann in den Ort aufgemacht. Es soll ja hier einen Suuuuperbäcker mit phänomenalen Zimstschnecken geben! Wir sind für irgendwelche Attraktionen aber zu früh…oder zu spät unterwegs….jedenfalls hat der Bäcker über die Winterzeit geschlossen. Genauso wie auch das Restaurant.

Ach ja. Jetzt wurde dann ersichtlich, woher der Fischgeruch kam, den wir schon gestern Abend wahrgenommen hatten. Im Tageslicht zeigte sich dann die Holzkonstruktion zur Trocknung der Fische – nur zum kleinen Teil belegt. Wenn die mal voll bestückt sind, möchte ich hier nicht sein….

Å ist nett aber nicht weiter spannend. Wir sind dann nach dem Mittagessen rüber nach Reine. Pünktlich zur Abfahrt ging es dann los mit Schnee und Graupelschauern und einigte sich dann auf nur Schneeschauern. Als wir die 20km bis Rheine gezuckelt waren, ließ es dann nach. Peter wollte zum Geldautomat und wir zogen uns 3 dann passend an und gingen mal durch den Ort. Sehr nett und ich hoffe, dass ich morgen schöne Fotos machen kann. 

Generell kann man sagen, dass das Wetter hier sehr, sehr schnell wechselt. Es geht mal die Welt unter mit fiesem Graupel – und nach 20 Minuten ist der Himmel zum Teil sogar blau. Für 20 Minuten.

Aktuell tobt ein Sturmtief über Island, welches gemäß den Vorhersagen auch schon ein Auge auf die Lofoten geworfen hat. Wir bekommen das wohl ab morgen zu spüren – besonders in der Nacht auf Sonntag….mal sehen, ob und wo wir uns verkrümmeln….

Wir sind gerade mal 24h auf den Lofoten, aber ich bin schon ein wenig verliebt. Es ist hier so…ja…so aus der Welt gefallen. Mir fällt keine bessere Beschreibung ein. Schon als wir den Polarkreis hinter uns gelassen hatten, fühlten wir uns wirklich am Ende der Welt. Und jetzt auf dieser Inselgruppe, die – zumindest bisher für uns – aus steilen Bergen besteht, an deren Füßen sich die Straßen und Ortschaften pressen, die dann vom Meer umspült werden. Wie ein kleines Universum, der Erde nicht ganz unähnlich aber scheinbar ohne Zeit.

Schauen wir doch mal, was die nächsten Eindrücke bringen.

3 Kommentare zu “Å am Morgen – Reine am Abend

  1. Schöne Grüße an andere Ende Europas aus der Nähe von Alicante – Alex

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  2. Klaus Trzensky

    Superschön👍😊.
    Ich hätte gerne zweimal Stinkefisch ohne alles.
    Liebe Grüße von den drei Gladbeckern

    Gefällt 1 Person

  3. Lieber Klaus, von dem Zeugs hat Peter sich gestern was gekauft. Und gegessen. Der Duft ist schon speziell und ich musste erst mal den Frenchi ausgiebig durchlüften. Phoebe fand es aber hooooochinteressant……

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