Wie geplant sind wir um 9:00 in Boyardville los, so dass wir zur Ebbe an der Passage du Gois sein werden. Es war eine ganz schöne Zuckelei, doch wir kamen ganz offensichtlich passend an. Das Wasser war weg, doch ein Schild mit 10to-Beschränkung dämpfte unsere Stimmung. Sauf Autocar hieß es darauf – ausgenommen Reisebusse. Die sind doch schwerer als wir! Was kostet wohl ein Ticket, wenn die Polizei uns erwischt? Peter ist der mutige von uns beiden und so zuckeln wir windgepeitscht über die Passage. Schon unglaublich, dass diese Straße seit Jahrzehnten 2x täglich unter Wasser steht!

Wir hatten auf Youtube einen kleinen Bericht gesehen der uns wissen ließ, dass es dort immer wieder zu Unglücken kommt, weil die Leute die kommende Flut unterschätzen. Zur Rettung der Leute stehen in größeren Abständen Pinne, die man dann hochklettern kann. Und kurz vor Ende der Passage spricht uns ein Franzose an, der auch schon den Wagen vor uns aufhielt. Er kann seinen Wagen nicht starten, denn die Batterie ist leer. Eigentlich wäre das die Gelegenheit, um ein Auto in der jetzt kommenden Flut untergehen zu sehen…..aber wir sind ja nett. Frenchi wird am Ende der Passage etwas erhöht abgestellt und Peter rast mit dem Startet-Kit fürˋs Motorrad rüber und rettet den sehr dankbaren Franzosen. Er hatte im Auto gesessen und gelesen und nicht bemerkt, dass er Licht angelassen hat….

Wir fuhren dann noch ein kleines Stück zu einem möglichen Stellplatz und gingen direkt zum Strand. Es ist sehr, sehr windig und Phoebe zeigt die wildesten Frisuren. Über eine Passage mussten wir sie hochnehmen, denn der Wind peitschte über den Strand und die Kleine wäre sonst sandgestrahlt worden.

Die Wettervorhersage für morgen kündigt noch mehr Wind an. Herzlichen Glückwunsch!

Wir gehen mal Richtung Kirche, denn hier soll es auch eine Bäckerei geben. Wir finden sie, jedoch ist ein Nachteil des Reisens außerhalb der Saison auf dieser Insel ganz deutlich: Alles ist zu und verrigelt und verrammelt. Nur ein Supermarkt hat auf und wir holen uns Brot für den nächsten Morgen. In Gedanken reisen wir morgen doch weiter.

Wir fahren wirklich am nächsten Tag weiter. Es ist fad hier und schrecklich windig.—-.-

wir fahren noch einmal zur Passage du Gois, weil wir sehen wollen, wie die wohl bei Flut ausschaut:

3 Kommentare zu “Passage Le Gois

  1. Wieder mal ein sehr schöner Bericht. Grüße aus Langerwehe – Alex

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  2. Bernd Niehues

    Hallo Weltenbummler, ich kann zwar Deine Berichte lesen und die Fotos sehen, aber die Reiseführung habe ich auch diesmal nur einmal gesehen. Letzte Meldung war Süd-Frankreich. Was mache ich falsch? Wünsche Euch noch weitere schöne Tage. Wettermäßig sollte diese Tour aber komplett anders sein. Hattet Ihr eingendlich in Marollo einmal Regen?

    Liebe Grüße Bernie

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  3. Lieber Bernie,
    In Marokko hatten wir zT reichlich Regen.
    Was du falsch machst? Keine Ahnung, vermutlich nix. Derzeit ist unsere Internetgeschichte schlechter als in Marokko. Mehr dazu am übernächsten Montag in Re
    Liebe Grüße
    Gudi

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