Reiseberichte Reisevorbereitungen

Reiseplanung 2020…..

Aktuell sitze ich über der Planung für die nächste Reise und wieder einmal grummelt es im Bauch: ob das gutgehen kann?

Irgendwie kommt mir im Vergleich dazu unsere Reise nach Marokko wie ein Kindergartenausflug vor – und doch war es damals für uns ein Sprung ins kalte Wasser.
Wir haben schon eine Weile nichts mehr von uns hören lassen und so denke ich mir grad, dass ich euch mal an der Planungsphase teilhaben lasse:

Eigentlich war unsere Idee, dass wir Ende November 2019 den Frenchi nach Südamerika verschiffen lassen und ab Januar 2020 dann dort unser Unwesen treiben. Jedoch verliefen so manche Dinge nicht so glatt über die Bühne wie geplant und so war bei uns gar kein Geist und Zeit, sich mit der Reiseplanung dafür zu beschäftigen. Frenchi müsste jetzt schon auf dem Schiff sein……Also muss was her ohne Verschiffung, wieder eine Tour startend von daheim aus, also quasi eine Tour vor der Haustür. Damit die auch Sinn macht in Vorbereitung für Südamerika (ist ja nicht aus dem Kopf) bietet sich Spanien an. Mal sehen, was unsere Spanischkurse so bringen. Ach ja – und Polarlichter wollen wir auch endlich mal sehen. Und so steht unsere Route mal so grob:

Über Spanien zum Nordkap und zurück

Und wie planen wir so? Erst einmal mache ich so einen groben Wurf der Route. Wieviel Kilometer sind es denn insgesamt und wieviel Tage Reisezeit rechne ich so ein und was macht das so an Kilometern pro Tag…

über Spanien zum Nordkap

Wir rechnen mal mit 14.500 Kilometern und 130 Tagen und sind somit bei rund 112 KM am Tag. Und hier geht es schon los, denn ist das machbar? Anfänglich in Frankreich und Spanien ganz sicher, aber so manchen Ort möchte ich mir doch in Ruhe anschauen oder einfach auch mal die Seele baumeln lassen. Witziger Weise waren die 112KM auch genau unsere Tageskilometer bei der Marokkoreise denn hier waren es rund 9800KM in 88 Tagen. Stand heute gehe ich damit mal in die weitere Planung, denn das ist ja das Schöne beim Reisen mit dem Wohnmobil – ich muss nix buchen oder reservieren und kann einfach etwas weglassen oder gar umkehren.

Polarlichter – was muss ich wissen?

seit Jahren sagen wir immer wieder, dass wir die doch gerne mal sehen möchten, denn irgendwie sehen die in Filmen oder Dokus total unrealistisch aus. Wie sehen die in echt aus? Ich glaube nämlich schon, dass das was uns so präsentiert wird, im Zeitraffer dargestellt wird. Keine Ahnung, ich könnte das sicher googeln….aber was geht denn schon über das Sehen mit eigenen Augen?!

Wann sieht man sie am besten? Gemäß http://www.polarlichter.info gilt dies:

Ein ein-, besser zweiwöchiger Aufenthalt während der Monate Monate September, Oktober, Februar oder März im Norden Islands oder im Norden Skandinaviens wird folglich die besten Chancen bieten, nicht nur „normale“ sondern auch helle Polarlichter zu sehen. Dabei sollte man sich im sogenannten Polarlichtoval befinden. Recherchiert man weiter wird klar, dass weder Vollmond noch Neumond ideal sind. Für Fotos und damit man auch etwas vom Umfeld sieht, ist etwas Mond ganz prima. So schauen wir mal nach, was uns der Mondkalender für 2020 im Februar und März so sagt:

Mondphasen im Februar 2020
Polarlichtoval
Polarlichtoval – Narvik sollte es schon sein

Rechenspiele….

Möglichkeit 1: Angenommen ich möchte so am 13.Februar 2020 so auf der Höhe von Narvik sein…..a) wieviele KM hat die Tour bis dahin und b) was sind das für Tagesetappen?
Antwort: Es sind 9.350KM und wir müssten nach 43 Tagen dort sein. Das macht ein Tagesetmal von 217KM.
Das wäre machbar. Ob wir das wollen ist ein anderes Thema. Dafür hätten wir für den Rest der Reise aber mehr Zeit und hätten nur noch 60KM am Tag zu fahren.

Möglichkeit 2: Angenommen ich möchte erst am 12. März in Narvik sein. Die Strecke liegt noch immer bei den rund 9.350KM, aber jetzt habe ich dafür 72 Tage Zeit. Das macht 129KM am Tag und für die restliche Strecke bliebe ein Tagesetmal von knapp über 140KM.

Beides schmeckt mir nicht. Möglichkeit 1 hetzt mich am Anfang schon sehr, Möglichkeit 2 dafür dann mehr im zweiten Teil. (Auf das Thema Wetter und Straßenverhältnisse bin ich hier bis jetzt ja noch nicht eingegangen).
Entzerre ich das ganze und komme sozusagen in der Mitte an, haben wir Vollmond. Letztendlich merke ich mir mal, dass es uns im Norden ganz gut ergehen würde, wenn wir im Süden etwas straff voran kämen. Fertig!

So. Das war es dann mal für heute.

liebe Grüße

Gudi

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