Marokko 2019 Reiseberichte

Dadès Schlucht

Die beiden Schluchten Dadès und auch die Thodra sollen sehr interessant sein. Unsere Idee – die Dadès-Schlucht rauf, dann die offroad-Piste weiter bis nach Agoudal und die Thodra-Schlucht wieder runter. Es könnte eventuell Probleme geben bei den engen Serpentinen, denn mit rund 9m Länge, 2,50m Breite + Spiegel, 4,25m Radstand und rund 11,5Tonnen ist unser Frenchi nicht wirklich eine wendige Bergziege. Aufgrund von Bauchverstimmungen mussten wir die Strecke eh in 2 Etappen machen.

Nachdem bei mir in der Nacht die „Beschwerden“ losgingen, gab ich mir Mühe bis Mittag so halbwegs wieder kurz mal in die Senkrechte zu kommen. Das nutzten wir, um auf einen Campingplatz zu fahren, wo wir dann hoffentlich nicht mehr so direkt an der Straße standen, wie in der Nacht zuvor. 17 Wohnmobile blockierten den auserwählten CP – sie würden am nächsten Tag weiterfahren….. Nachdem Peter ihnen erzählte, dass ich recht malade sei, durften wir uns dann auf deren Terrasse stellen. Es kamen im Laufe des Tages noch einige hinzu. Bei Peter gingen die Beschwerden dann am Nachmittag los……und wir blieben 2 Nächte auf dem CP. Mit wenig Hoffnung aktivierte ich mal unsere Sat-Schüssel – und sie fand den Satelliten! Das ist schon ganz nett vom Fernsehen ein wenig berieselt zu werden, während man so vor sich hin vegetiert…

Regen in Marokko

Das Wetter wechselte jedoch auch und wir wurden in der zweiten Nacht und auch noch am Morgen mit reichlich Regen beglückt. Wir warteten, bis der Regen nachließ und sind dann los. Die Schlucht ist einfach beeindruckend. Die Bilder können das leider nur ansatzweise wiedergeben. Dennoch: wohl dem, der die Maße seines Fahrzeugs kennt.

Besser nicht!

Wir fuhren hoch bis nach Msemrir, wo gerade sogar Markt war. Wir fuschelten uns durch die Menge, fuhren durch das Tor und fanden an der Seite einen Polizisten. Diesen sprach Peter direkt an – die kommende Piste – könnten wir diese wohl mit unserem Dicken fahren?

Seine Antwort war sehr eindeutig: Nein, besser nicht. Durch den Regen und weiter oben den Schnee ist die Piste viel zu rutschig, und er hat uns dringend von der Weiterfahrt abgeraten. Ok – damit war die Entscheidung getroffen, wir kehrten wieder um. Unser Ziel war dann Merzouga und der Erg Chebbi.

Wenn Routen unklar sind heißt es immer wieder, frage die dort ansässigen Menschen, am besten die Polizei. Das haben wir damit getan und denken, es war schon die richtige Entscheidung dem zu folgen.

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