Reisevorbereitungen Technik

Offroad-Training mit dem Frenchi – oder: wie weit kannst DU gehen?

Nach mehrmaligen Verschieben des Termins aus wettertechnischen Gründen, war es gestern dann soweit! Unser Offroad-Training mit dem Frenchi. Peter möchte ja so gerne offroad fahren, schließlich kann der Frenchi das. Nun, wir können das nicht. Unsere bisherigen offroad-Erfahrungen liegen bei Null. Also ist es doch sicher eine schlaue Entscheidung, mal einen Tag mit einem Instructor zu üben. Das habe ich ja eingesehen, aber dennoch schon ordentlich Bammel davor gehabt.

Erst mal ein wenig Theorie

Roger, unser Begleiter für den Tag, hat sich erst einmal vorgestellt und vor allem seine Erfahrungen, warum gerade er unser Mann heute ist. Er hat über viele Jahre auf den verschiedensten Kontinenten mit 4 Rädern „im Dreck gewühlt“ und kennt auch unser Ziel Marokko recht gut.

Mein Herzchen klopft, darf sich aber erst mal bei Begrifflichkeiten wie Böschungswinkel, Watfähigkeit, Kippwinkel, Untersetzung, Differentialsperren, Getriebe etc. entspannen. Aber irgendwann musste es ja so kommen. Es ging in die Praxis und als erstes erschnüffelten wir mal Frenchis Böschungswinkel.

Kippwinkel? Wird im Laufe der Zeit größer

Hört sich komisch an, ist aber nachvollziehbar. Am Anfang ist der Fahrer der limitierende Faktor und das haben wir auch selber sofort gespürt. 25 Grad Neigung sind schon ganz ordentlich.

Frenchi – geschmeidig und beweglich

Die Wohnkabine ist mit Feder-Spangen (die Männer mögen mir meinen hochqualifizierten Technik-Wortschatz verzeihen) beweglich auf das Fahrgestellt vom Frenchi befestigt. Wenn der Untergrund sehr anspruchsvoll ist, dann kann er sich recht gut verwinden/verschränken.

Das erkennt man daran, dass Fahrerkabine und Wohnkabine nicht mehr in einer Flucht sind. Die Federn sind ganz gut gespannt.

Ich kann nur sagen, dass mich das Training schon an meine psychischen Grenzen gebracht hat. Aber sich den Herausforderungen nicht zu stellen, bringt einen auch nicht weiter und wenn nicht unter Aufsicht eines erfahrenen Begleiters hier in Deutschland? – wann dann? Alleine in Marokko? Jedenfalls waren das Phasen im Training, bei denen der Fotoapparat nicht zum Einsatz kam. Ihr müsst mir das einfach mal glauben. So findet ihr hierunter ein paar weitere Fotos und Videos.

Runterkrabbeln
Raufkrabbeln

Alle Differentialsperren rein, Geländeuntersetzung rein: Alarmton an!

Wenn ich still bin, bin ich im Grenzbereich. Da waren wir, als der Instructor uns eine Passage hochfahren lassen wollte und es nicht klappte. Trotz aller Sperren, trotz verschiedener Anfahrtswinkel etc. – wir kamen nicht hoch und mussten dann rückwärts aus der Passage wieder heraus. Aber auch Scheitern will gelernt sein. Bei der nächsten Passage ist er dann mit seinem Wagerl vorgefahren um zu testen, ob wir es mit Frenchi wohl schaffen könnten:

Roger fährt vor

Jetzt pieptˋs

Was für eine kranke Sch……

Es hat richtig Sinn gemacht – und auch Spaß!

Als Fazit des Tages kann ich sagen: Gut, dass wir das Training gemacht haben! Ich bin total beeindruckt, was das Fahrzeug kann und denke wirklich, dass uns das mehr Sicherheit gibt für unsere Touren. Auch die velen vielen kleinen Tipps, die Roger immer wieder „so nebenbei“ gab, waren sehr aufschlussreich für uns. Und obwohl ich am Ende des Tages selber richtig durch war, so hat es doch auch Spass gemacht.

Wo wir waren? http://www.offroadpark-langenaltheim.com/

Eine wirklich nette Truppe und absolut zu empfehlen!

1 Kommentar zu “Offroad-Training mit dem Frenchi – oder: wie weit kannst DU gehen?

  1. Und danach LKW-Waschanlage 👍👍👍🤪

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